Die Aktion 2009

Wie jedes Jahr half die Aktion „Glückliche Kinder“ unter der Federführung von Ruth Kopeter auch diesmal wieder Menschen, die in eine akute Notlage gerutscht sind und schnelle und vor allem unbürokratische finanzielle Hilfe dringend nötig haben. Dr. Elisabeth Wappis, Landesleiterin der Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen (KÖF) in Kärnten, nannte drei besonders schlimme Fälle, deren Not somit gelindert werden konnte. Das Spendenvolumen betrug 3.000 Euro. „Glückliche Kinder“ dankt allen Spendern auf das Herzlichste!

Die KÖF hilft seit 1965 Menschen in Österreich, die unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind. Der Spendenbetrag von „Glückliche Kinder“ erging zu gleichen Teilen an drei bedürftige Familien, die kürzlich einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen mussten und sich seither in einer finanziellen Ausnahmesituation befinden.


Leukämie

Heimo St. aus St. Veit an der Glan hat zwei Kinder. Anfang des Jahres erkrankte seine zehnjährige Tochter Selina an akuter Leukämie. Ihr Gesundheitszustand ist so schlecht, dass sie in Graz beehandelt werden muss. Ihr Vater, er ist derzeit arbeitslos, unterstützt sein Kind, soweit ihm das möglich ist. Um bei seiner kleinen Tochter sein zu können, hat er sich ein kleines Zimmer in Graz gemietet. Das war auch der Grund, warum er nicht selbst bei der Spendenübergabe anwesend sein konnte; seine Schwester nahm den Betrag an seiner Stelle entgegen.

Entwicklungsstörungen

Ulrike S. und ihr Lebensgefährte Alexander M. haben zwei Kinder; Zwillinge im Alter von viereinhalb Jahren. Einer der beiden Buben leidet unter Sprach- und Entwicklungsstörungen und muss deshalb regelmäßig Therapien unterzogen werden; neuerdings auch in einer Spezialklinik in Graz.
Da der Vater Alleinverdiener ist, kann die Familie die Kosten für diese Therapie in der Höhe von 7.000 Euro unmöglich aufbringen.

Absterbende Fingerkuppen

Frau Senada B. aus Seeboden leidet an einer seltenen Krankheit: Aus unbekannten Gründen sterben ihre Fingerkuppen ab und müssen nach und nach amputiert werden.
Gemeinsam mit ihrem berufstätigen Ehemann zieht sie drei Kinder auf, was durch ihre Krankheit immer schwerer möglich ist. Deshalb muss eine Heimhilfe organisiert und vor allem finanziert werden.

Schnelle und unbürokratische Hilfe

Ihnen allen konnte dank der Aktion „Glückliche Kinder“ geholfen werden. Freilich, die seelische Last kann ihnen niemand abnehmen, doch wenigstens ist nun die finanzielle Not ein wenig gelindert.